Gewalt Teil 2

Echtes erkennen – Verändertes unechtes entblößen

 

In den Corona Beiträgen habe ich versucht, die Hintergründe und die aktuelle politische Lage aus biblisch-prophetischer Sicht in seinem Zusammenhang zu erleuchten.

Ich habe versucht darzustellen, dass von „Anfang an“ die Geschichte des Garten Edens, auf eine gezielte Zerstörung hinsteuert, dass der wahre Ursprungszustand, sowohl biologisch als auch geistlich verändert, verdreht und gefälscht wurde. Könnte man dies, genetische Veränderung nennen?

Allein diese Tatsache, dass diese Verfälschung erfolgte, brachte schlimme Folgen. Die Krönung all dessen ist, wenn dieses gefälschte, als Echtes dargestellt wird, als ob das so sein muss, oder so sein soll, als ein „Prototyp“, somit ist das Chaos perfekt. So werden „Alle?“ meinen und denken, dass in diesem manipulierten Zustand doch alles normal sei. Das, was durch die Schöpfung entstand, und nach dem Naturgesetz gegeben wurde, ist für viele Menschen nicht normal genug. Diese Veränderung prägt heutzutage, in jeder Hinsicht, immer mehr unsere Gesellschaft.

 

Entwicklung des veränderten Menschen und sein Umfeld.

 

Die Würde des Menschen, die ich im ersten Beitrag von Gewalt Teil 1 dargestellt habe, wurde so „angekratzt“ durch den Sündenfall, dass die Kinder des ersten Ehepaares Adam und Eva, sich auch die Frage nicht beantwortet haben: Was bin ich, wie hat mich der Schöpfer geschaffen. Ein wenig weniger als Gott, hast du ihn geschaffen, war vorbei, all das war nicht mehr vorhanden. Der Mensch hatte plötzlich einen anderen Gott, der ihn dieser Würde beraubt hat. Nun, dieser andere Gott kann ohne Bedenken als Religionsstifter in unserer heutigen Redewendung bezeichnet werden.

Solang der Mensch diese Genveränderung nicht erlebte, war er unter dem Schutz des Höchsten. Im Heiligtum des Höchsten. Im unveränderten Genzustand des Höchsten. Das nennt man Original und Direktkontakt mit dem „Vater-Mutter“ Schöpfer. Der Mensch und der Höchste. Ich frage mich immer-wieder, wieso wollte der Mensch im Garten Eden keine Gegenleistung erbringen, gegenüber dem „Gott“, der im Garten Eden die Herrschaft hatte? Wieso steht nichts, aber auch gar nichts darüber, dass der Mensch, Adam und Eva, Gott anbeteten? Wieso steht nichts geschrieben, dass der Mensch im Garten Eden dem Höchsten opfern wollten? Trotz des Zustandes, ohne Sünde, sollte dies nicht Grund genug sein, um den Höchsten zu opfern? Hier liegt das Geheimnis des echten Heiligtums, dass ER, der Höchste ist, das Heiligtum selbst. Hier ist der Ursprung von Schöpfer und seinen „Söhnen“ als Beziehung unverändert vorhanden.


Weil der Mensch aus diesem Heiligtum entstand – aus dem Höchsten – und seine genetische Information, kein Opfer, keine Gewalt in seinem Ursprungszustand ist, will der Mensch auch keine Leistung bringen. Das heißt, wir haben, mit einer für uns fremdartigen, unbekannten Art, Direktkontakt mit dem Höchsten, welche keine religiöse Art in sich trägt. Was wir jedoch feststellen müssen, ist, dass der Mensch, von der ihn gegebenen Ehre und Hoheit nach dem Sündenfall plötzlich nicht mehr viel kennt. Während des Aufenthaltes im Garten Eden sehen wir nicht, dass der Mensch, aufgrund seines geschaffenen Wesens, seine Hoheit und Ehre bewusst praktiziert. Alles geht von seiner Natur aus, wie selbstverständlich. Wie viel die Information ausmacht, es ist beeindruckend.

 

Durch Falschinformation manipulierte Menschen

 

Sobald die erste Veränderung im Menschen erfolgte, als Folge dessen, entsteht als allererstes, Angst vor dem wahren „Gott“, korrekt bezeichnet vor dem Höchsten.


1. Mo 3,10 Und er sprach: Ich hörte deine Stimme im Garten, und ich fürchtete mich,

Unfassbar vor dem sie keine Angst haben sollten, – trotz Sündenfall – bekommen sie Angst. Vor dem, wovor sie „Angst“ haben sollten – vor dem gefallenen Engel – haben die Kinder von Adam und Eva keine Angst. Die Kinder fühlten sich „Pudel wohl“ in dem Bereich des gefallenen Engels, welcher als JHWH bezeichnet wird.

Nach dem ersten Sündenfall, als Adam und Eva der „ihr werdet nicht sterben“ Schlangen Lüge, zum Opfer fielen, fiel ihnen nicht auf, dass sie bereits so einem Gewaltpotenzial unterordnet waren, welches sie der Krone der Ehre und Hoheit beraubte.

Psalm 8,6 Du hast ihn – der Mensch, Sie liebe Leser, Sie sind – wenig geringer gemacht als Gott, mit Ehre und Hoheit hast du ihn gekrönt.

Das andere, in Sünden gefallene Engelswesen, – ohne Bedenken könnte man ihn als Sohn JHWHs bezeichnen –. Der seine Ehre und Hoheit, unbenommen davon, dass er selbst gesündigt hat, durch seinen Sündenfall jedoch nicht hingeworfen hat, behält für sich selbst die ihm von dem Schöpfer gegebene Ehre und Hoheit.
Nicht nur, dass er sich dies behält, sondern sogar missbraucht. Diese Hoheit und Ehre nimmt dieses in Sünde gefallene Wesen, als Mittel für seinen Zweck.

Das, was die ersten in Sünde gefallenen Kinder des Höchsten, Adam und Eva, in der Gegenwart des Höchsten nicht getan haben – opfern wegen des Sündenfalles – tun ihre genmanipulierten Kinder, Kain und Abel in der Gegenwart des gefallenen Engels JHWH. Für sie ist das so normal zu opfern, dass es gar nicht infrage kommt, ob sie überhaupt opfern sollten, dürften, oder nicht, sondern durch ihren verseuchten Zustand werden sie mit der Frage konfrontiert, wie soll man richtig opfern. Kain bringt als Opfer Speise für den Engel JHWH, nach der Weise, wie sich Engel ernähren, welche nicht in Sünde gefallen sind, also vegetarisch.


Ps 78,24 und Manna auf sie regnen lassen, damit sie äßen, und ihnen Himmelsgetreide gegeben. Ps 78,25 Der Mensch aß Brot der Starken, Speise sandte er ihnen bis zur Sättigung.

 

Brot der Starken möchte ich hervorheben, dass Brot aus gemahlenem Getreide gebackenes, meist fladenförmiges Brot war seit der Zeit der Urväter das Hauptnahrungsmittel in den biblischen Ländern. Das Brot miteinander zu essen, war ein Zeichen des Friedens und der Gemeinschaft. Im übertragenen Sinn steht »Brot« oft allgemein für Nahrungsmittel.

So wie Kain von seinen Eltern lernte, dass der nicht in Sünde gefallene Mensch Obst und Gemüse speisen soll, so bringt Kain seinen Speiseplan für den gefallenen Engel JHWH dar. Übrigens, dies war auch sein Werk, und von seinem Werk hat er dies möglicherweise als den 10-ten gebracht?


1. Mo 4,2 Und Abel wurde ein Schafhirt, und Kain wurde ein Ackerbauer. 1. Mo 4,3 Und es geschah nach Verlauf einer Zeit, da brachte Kain dem Jehova eine Opfergabe von der Frucht des Erdbodens; 1. Mo 4,4 und Abel, auch er brachte von den Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett. Und Jehova blickte auf Abel und auf seine Opfergabe; 1. Mo 4,5 aber auf Kain und auf seine Opfergabe blickte er nicht. Und Kain ergrimmte sehr, und sein Antlitz senkte sich.

 

Wir wissen, der Engel JHWH täuscht den Menschen, als ob er selbst auch ein nicht gefallener Engel wäre. Er täuscht den Menschen vor, dass, wenn jemand ihm Speiseopfer darbringen will, soll er Feinmehl als Speiseopfer bringen.


3. Mo 2,1
Und wenn jemand die Opfergabe eines Speiseopfers dem Jehova darbringen will, so soll seine Opfergabe Feinmehl sein; und er soll Öl darauf gießen und Weihrauch darauf legen.

Warum hätte Kain denken sollen, dass dieser Engel JHWH ein gefallener Engel ist und seine Speise Fett und Blut ist? Aber die Wahrheit kommt aus dem Mund des Engels als er Vorwürfe macht und sagt:


Hes 44,7 wenn ihr meine Speise, Fett und Blut, darbrachtet,


So, so. Dann ist das eben deswegen auch eine besondere Angelegenheit, wenn Nimrod ähnlicher weise wie Abel ein Gewalttäter ist, im Namen Gottes, der gefallene Engel Gott JHWH.


1. Mo 10,9 Er war ein gewaltiger Jäger vor Jehova; darum sagt man: wie Nimrod, ein gewaltiger Jäger vor Jehova! Das gefällt dem gefallenen Engel JHWH.

Die als Engelsbrot bezeichnete Speise, wird durch den, von Sünden genmanipulierten Menschen, als elende Speise bezeichnet.


4. Mo 21,5 und das Volk redete wider Gott und wider Mose: Warum habt ihr uns aus Ägypten heraufgeführt, dass wir in der Wüste sterben? Denn da ist kein Brot und kein Wasser, und unsere Seele ekelt vor dieser elenden Speise.

Natürlich bekamen sie dann Fleisch, wenn das Brot des Engels als elende Speise bezeichnet wurde.


Ps 78,26 Er führte den Ostwind herbei am Himmel, und durch seine Stärke trieb er herbei den Südwind; Ps 78,27 und er ließ Fleisch auf sie regnen wie Staub, und geflügeltes Gevögel wie Sand der Meere,

Jetzt kommt die Krönung.

 

Die Botschaft wegen des Ungehorsams der Söhne des Höchsten.


Alle Söhne des Höchsten bekommen dieselben Folgen wegen des Sündenfalles.

Sowohl die Engelssöhne als auch die Menschensöhne hören Folgendes:

 

Botschaft an die Engelssöhne wegen ihrer Sünde:

Ps 82,6 Ich habe gesagt: Ihr seid Götter, und Söhne des Höchsten, ihr alle!
Ps 82,7 Doch wie ein Mensch werdet ihr sterben, und wie einer der Fürsten werdet ihr fallen.

Botschaft an die Menschensöhne wegen des Sündenfalles:

1. Mo 2,17b …; denn welches Tages du davon issest, wirst du gewisslich sterben.

Wir sehen hier, ob Engelssöhne oder Menschensöhne, sie werden wegen der Folgen ihres eigenen Todesurteils, mit dem Tod konfrontiert.

Bis der erste Mensch nicht gestorben ist, konnten die Engelssöhne mit dem „wie ein Mensch werdet ihr sterben nichts anfangen“. Jetzt wissen sie aber, was auf sie wartet. Wir sehen, dass seit Jahrtausenden Satan, sein Bruder Engel JHWH und alle gefallenen Engelscharen noch da sind. Was denken wir, warum wird mit aller Macht in der Forschung gesucht und geforscht, wie und was alles durch Genveränderung zu bewirken, sprich möglich ist?

Gen 11,6b Er – Engel JHWH – sprach: … Jetzt wird ihnen nichts mehr unerreichbar sein, was sie sich auch vornehmen.

Eine der möglichen Hintergründe der Genforschung

Der wichtigste Hintergrund der Genforschung ist diese Aussage: „wie ein Mensch werdet ihr sterben“. Das ist das, was diesen gefallenen Engeln nicht passt. Selbst der Engel JHWH hat schon vor Jahrtausenden festgestellt:


Gen 11,6b … Jetzt wird ihnen nichts mehr unerreichbar sein, was sie sich auch vornehmen.

Das heißt konkret, dass selbst der Engel JHWH von der Kreativität der Menschensöhne schon damals „so beeindruckt“ war, dass diese Verhinderung der Menschensöhne, welche wenig geringer als Gott geschaffene Menschensöhne sind, werden durch die Engelsfürsten erniedrigt und ihrer Hoheit und Ehre beraubt.

Wie?

Ihr sollt mir dienen, ihr sollt mir opfern und ihr sollt mich anbeten.
All ihre Leistungen halten sie den Menschen vor die Nase, um zu sehen, wie sie den Menschen führen, beschützen usw.


Ri 2,1 Und der Engel Jehovas kam von Gilgal herauf nach Bochim; und er sprach: Ich habe euch aus Ägypten heraufgeführt und euch in das Land gebracht, das ich euren Vätern zu geschworen habe; und ich sagte: Ich werde meinen Bund mit euch nicht brechen ewiglich;

Aber das alles ist nichts anderes als nur ihr Job! Denn ihnen wurde befohlen, den Menschen zu bewahren.

Ps 91,11 denn er wird seinen Engeln über dir befehlen, dich zu bewahren auf allen deinen Wegen.
2. Mo 23,20 Siehe, ich sende einen Engel vor dir her, um dich auf dem Wege zu bewahren und dich an den Ort zu bringen, den ich bereitet habe.

Ist diese Art und Weise nicht genau unsere Schwachstelle, dass wenn jemand uns hilft, zunächst ist es schwer Hilfe anzunehmen? Weiterhin möchten wir wenigstens soviel zurückhelfen, was wir bekommen haben, aber lieber viel mehr?

Genau, hier geben wir unsere Krönung, welche wir vom Höchsten bekamen „gerne! ab!?“

 

Zurück zum Gewalt - Teil 1 

Fortsetzung im Gewalt - Teil 3